Eine Wanderausstellung
der Energiefabrik Knappenrode

Was bleibt. 90 Jahre Ortsumsiedlungen im Lausitzer Kohlerevier

Was bleibt von einem verschwundenen Dorf und seinen Menschen? Welche Bilder finden sich, welche Dinge sind durch die Jahre an uns weitergereicht worden? Welche Geschichten können noch gehört werden und was berichten sie uns?

Umzüge gehören zu unserem Leben. Mit jedem Ortswechsel wachsen unser Freundeskreis und der Schatz unserer Erfahrungen. Doch wie erleben wir diesen Vorgang, wenn unser Umzug nicht aus eigenem Entschluss erfolgt? Und wenn wir nie wieder an den Ort zurückkehren können, den es zu verlassen gilt? 1924 mussten in der Lausitz zum ersten Mal ein Ort und seine Bewohner dem Braunkohletagebau weichen. Seither hat sich dieser Vorgang 136 Mal wiederholt – und ein Ende ist derzeit nicht absehbar. Begeben Sie sich mit „Was bleibt“ in drei betroffenen Dörfern zu sehr unterschiedlichen Zeiten in der Geschichte des Reviers auf Spurensuche. Erleben Sie den Wandel der Lausitzer Heide vom stillen Bauernland zur tagebaugeprägten Industrieregion. Und verfolgen Sie in den Biografien der Menschen dieser Landschaft mit, wie sie diese Transformation im Zeichen des Energiehungers unserer Industriegesellschaft vorantreiben – und welchen Preis dies mitunter von ihnen verlangt. bagger

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